Ölförderung

Direkt vor den Kanarischen Insel wollte Repsol nach Öl bohren und es fördern. Etwa 10 km vor unserer Lieblingsinsel Fuerteventura bei Caleta de Fuste sollte auch gebohrt werden.

Anfang 2015 wurden die Bohrungen abgebrochen, da festgestellt wurde, das die Öl und Gasvorkommen, derzeit nicht förderungswürdig sind.

Auch ohne Unfall wären kleinere Teilmengen ins Meerwasser gelangen.

Die spanische Regierung hatte gegen den Willen der Region die Genehmigung erteilt. Die Regionalregierungen der Kanarischen Inseln hatten sich entschieden gegen die Bohrungen und Förderung ausgesprochen, die Umweltverbände haben sich ihnen angeschlossen und sind gegen Bohrungen. Alle können nun aufatmen.

Die Kanarischen Inseln sind nach Katalonien das zweit wichtigste Touristenziel Spaniens, noch vor Andalusien dem dritt wichtigsten Touristenziel Spanien.

Während die Kanaren den größten Wirtschaftszweig dem Tourismus mit über 10 Millionen Touristen im Jahr nicht gefährden wollen, sehen die Ölkonzerne Repsol und RWE die Förderungsmenge bei 1,3 Milliarden Barrel und den Wert damit bei 3,8 Milliarden Euro.

Da Marokko nun auch bohren läßt, war die Entscheidung der spanischen Regierung klar, obwohl es ein Erdbebengebiet mit aktiven Vulkanen ist. Magma steigt aus unter der Wasseroberfläche brodelnden Vulkanen aus und bei El Hierro wäre fast eine neue Insel entstanden.

Im Juli 2011 traten Erdbeben im Norden der Insel El Hierro mit der Stärke von 4,4 auf, der Tunnel Los Roquillos wurde gesperrt.

Im Süden der Insel schossen Gasblasen aus dem Meer, es stank so nach Schwefel, dass man das Dorf La Restinga mit ca. 600 Einwohnern und Touristen evakuierte.

Dampfsäulen schossen 20 m aus dem Meer und einer Unterwasserinsel mit dem Namen “El Discreto” ( die Heimliche )  entstand bis 80m unter der Wasseroberfläche.